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Modernes Modedesign
Das heutige Modedesign unterteilt man grob in zwei Kategorien und zwar die Haute Couture und "Ready-to-wear".
Eine Haute-Couture-Kollektion zielt exklusiv auf eine wohlhabende Schicht von Kunden, für die die Mode maßgeschneidert wird. Um als offizielles "Haute-Couture"-Haus zu gelten, muss der Modedesigner oder die Marke zur Vereinigung der Haute Couture zählen. Diese in Paris angesiedelte Organisation gehört zum französischen Handelsministerium, auch wenn dieser Organisation Designer unterschiedlichster Nationalitäten angehören. Eine der Vorraussetzung um als "Haute-Couture-Haus" zu gelten, sind die mindestens 2 mal jährlich stattfindenden Modeschauen, dabei müssen mindestens 35 verschiedene Modelle vorgestellt werden. Diese dort vorgestellten Modelle werden dann auf Maß für die gut zahlenden Kunden gefertigt. Bereits die Einladung zu einer dieser Modeschauen zu erhalten ist recht schwierig und wird nur an besondere Personen und natürlich die Presse vergeben.
"Ready-to-wear"-Kollektionen werden dagegen nicht maßgeschneidert. Die "Kleider von der Stange" werden in Standard Größen hergestellt. Dabei gibt es auch dort noch feine Unterschiede und zwar zwischen Designer-Kollektionen und Konfektionsware.
Designerkollektionen zeichnen sich in der Regel durch hohe Qualität und ungewöhnliche Schnitte aus. Heutzutage haben diese Designerkollektionen mehr Einfluss auf die Alltagsmode als die Haute Couture. Designerkollektionen werden als "pret-a-porter" ebenfalls auf den Modeschauen vorgestellt.
Konfektionsmode ist die, die am häufigsten in den Läden zu finden ist. Geschaffen für den Massengeschmack ist es nicht ihr Ziel, ein Modestatement abzugeben, sondern tragbare Kleidung zu einem günstigen Preis anzubieten.
Obwohl eine Reihe moderner Modedesigner nach wie vor traditionell qualitativ hochwertige Mode schaffen wollen, die tragbar ist, gibt es eine Reihe von Designern, deren Ziel es ist, sich den Themen Kleidung, Mode und Lebensstil aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu nähern. Dazu gehören beispielsweise Yojhi Yamomoto, Junya Watanabe, Martin Margiela oder Warmenhoven & Venderbos sowie Elsa Schiaparelli, die in den 30er bis 50er Jahren des 20. Jahrhunderts arbeitete.
Der Beruf Modedesigner
Als Modedesigner bezeichnet man eine Person, die nach der Schneiderlehre ein vier-jähriges Studium oder eine Fortbildung an einer staatlich anerkannten Modeschule zum Modedesigner gemacht haben und diese Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben. Der Begriff Modedesigner ist eine geschützte Berufsbezeichnung. Personen, die Mode kreieren, werden umgangssprachlich als Modeschöpfer bezeichnet. Tatsächlich haben viele der bekannten Modeschöpfer keine Ausbildung zum Modedesigner gemacht.Krawatten Stil und Qualität
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